Eine gute Planung für Südafrika ist wichtig. unsere Reiseplanung hilft, dass Ihr Urlaub ein Erlebnis wird.

Die ganze Welt in einem Land

 

Südafrika ist riesig: mit 1,2 Millionen Quadratkilometern so groß wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien zusammen. Auf einem Quadratkilometer leben im Schnitt nur 42 Einwohner. In Deutschland sind es achtmal so viel. Zudem verteilt sich die Bevölkerung ungleich. Fast ein Drittel der Bevölkerung lebt in Gauteng, dem Großraum um Johannesburg. Auch das fruchtbare KwaZulu Natal am Indischen Ozean ist relativ dicht bevölkert. Das Innere des Landes und das Northern Cape ist teilweise kaum besiedelt. Die Landschaft ist von schier unendlicher Weite.

 

Der Osten: Nationalparks und Zulu-Kultur

Eine der wichtigsten Attraktionen im südlichen Afrika ist der Krüger Park. Er gehört zu der größten Nationalparks der Erde und ist mittlerweile auf mosambikanischer Seite erweitert worden. Fast alle Tiere Afrikas sind dort zu Hause, zum Beispiel 12.000 Elefanten, über 150 Säugetier- und 500 Vogelarten. Wer durch den Osten reist, kommt auf dem Weg nach Durban durch Swasiland. Das selbständige Königreich ist noch viel traditioneller als Südafrika. In den Dörfern und Kraals gibt es noch mehr Wunderheiler als Ärzte. Besonders reizvoll ist das Bergland im Westen mit tief eingeschnittenen Flusstälern und versteckten Wildparks fernab von den Hauptreiserouten durch das südliche Afrika. Weiter südlich geht die Rundreise ins Zululand, das wieder zu Südafrika gehört.

Dort liegt der iSimangaliso-Wetland-Park (ehemals St. Lucia) am Indischen Ozean. Mit seinen tropischen Wäldern und Mangrovensümpfen bietet er eine großartige Natur. Das Wasserschutzgebiet gehört zu den bedeutendsten Landschaften in Afrika und ist Weltnaturerbe der UNESCO. Das seichte Wasser bietet ungezählten Nilpferden und Krokodilen Platz. Neben den Big Fives kann man an der Küste auch Wale und Delfine treffen.

Viele Reisen, die sich auf den Osten beschränken, enden in Durban. Die Hafenstadt am Indischen Ozean ist die bedeutendste indische Metropole auf dem schwarzen Kontinent. Einen Eindruck davon bekommt man auf dem Victorian Market, wo man Curry in allen Farben, Geschmacksrichtungen und Schärfen erwerben kann.

 

Der Westen: Garden Route und Western Cape

Von Durban führen viele Rundreisen nach Westen. Mit dem Flugzeug geht es miest nach Port Elizabeth im Eastern Cape. Wenige Kilometer nördlich der Stadt am Indischen Ozean erstreckt sich der Addo Elephant Nationalpark. Wer von dort weiter nach Westen fährt, gelangt an die Garden Route, den bezaubernden Küstenabschnitt rund um die Urwälder von Tsitsikamma und und die Lagune von Knysna. Landeinwärts lockt Oudtshoorn, die Metropole der Straußenzucht mit mondänen Landhäusern und Gütern. Wen die Rundreise von dort weiter nach Westen führt, kommt durch Overberg nach Hermanus, einem der weltbesten Orte, um Wale zu beobachten.

Der Schlusspunkt dieser Rundreise ist zugleich ihr Höhepunkt: Die Metropole Kapstadt mit dem Tafelberg, die als „the last outpost of Europe“ bezeichnet wird. Tatsächlich ist die älteste Stadt im südlichen Afrika bis heute von den Nachfahren der holländischen Einwanderer und der englischen Kolonialzeit geprägt. In der Mitte der Stadt liegt tausend Meter über dem Meer eine gigantische Wildnis: der Tafelberg. Von oben kann man zwei Ozeane sehen, das Kap der Guten Hoffnung und an klaren Tagen Robben Island. Die Gefängnisinsel, auf der Nelson Mandela viele Jahre verbracht hat, ist heute Welterbe der UNESCO und ein Muss für jede Südafrika-Reise.

Wohin sollte man reisen?

Angesichts der Größe des Lands muss man darauf achten, dass die Strecken zwischen den einzelnen Stationen nicht zu lang werden. Die Straßen sind von höchst unterschiedlicher Qualität. Die Autobahnen sind meist in Ordnung. Auf Überlandstraßen gibt es kratertiefe Schlaglöcher. Aus diesem Grund bieten wir drei Arten von Rundreisen an:

 

1. Rundreisen zum Kennenlernen

Wer das ganze Land entdecken und einen Überblick über Natur und Kultur bekommen möchte, sollte mit dem Auto durch das ganze Land fahren. Dazu sollte man mindestens drei Wochen einplanen. Wem das zuviel Fahrerei im Auto ist, kann alternativ einen Inlandsflug machen – etwa von Durban nach Port Elisabeth oder nach Kapstadt. Angebote für diese Reisen finden Sie auf unserer Seite.

 

2. Rundreisen in einer Region

Wer sich im Land genauer umsehen möchte und abseits der touristischen Route eine Reise machen will, sollte sich auf eine Region beschränken und sich entweder für den Osten oder den Westen entscheiden. Wer weniger im Auto sitzt, wird mehr entdecken und erleben. Angebote für Natur- und Erlebnis-Reisen gibt es auf unserer Hompepage.

 

3. Reisen kombiniert mit einem Badeurlaub

Man kann eine Safari auch gut mit einem Add-On verbinden. Eine Rundreise ist spannend, aber immer auch strapaziös. Für einen Badeurlaub ist das Land nicht wirklich geeignet. Der Indische Ozean ist warm, aber wild. Hainetze gibt es nur an wenigen Stellen. Der Atlantische Ozean ist kalt. Eine günstige Flugverbindung macht es möglich, nach einer Südafrika Safari einen Entspannungs- und Badeaufenthalt auf der Insel Mauritius anzuschließen. Noch interessanter ist es, von Johannesburg nach Mosambik zu fliegen und auf einer der abgelegenen Inseln tauchen, schnorcheln, baden und entspannen, zum Beispiel auf Bazaruto Island. 

 

Drakensberge von Natal

Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel vor einem wilden Hochgebirgspanorama. Fast überall hat man einen grandiosen Weitblick in Midlands von Natal. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluchtorte für die San. In Höhlen und an Felsüberhängen haben sie Tausende von Zeichnungen und Gravuren hinterlassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Weltnatur- und als Weltkulturerbe eingestuft. Der uKahlamba-Drakensberg Park ist ein Wanderparadies. Herausragend schön ist der Royal Natal National Park. Dort gibt es ein Camp von Kwa Zulu Natal Wildlife Constervation. und mehrere private Unterkünfte.

 

Kalahari

Die Kalahari ist eine Trockensavanne, wird aber wegen des roten Sandes meist als Wüste bezeichnet. Mit 1,2 Millionen Quadratkilometern ist sie fast viermal so groß wie Deutschland. Das vollkommen flache Becken erstreckt sich über sechs Länder: Südafrika, Namibia, Angola, Botswana, Zambia und Zimbabwe. Charakteristisch sind die weißen Salzpfannen, in denen seltenen Regen zusammenläuft und dann große flache Pfützen bildet. Bekanntestes Beispiel ist die Etosha Pfanne in Namibia. Obwohl es kein Oberflächenwasser gibt, ist die Kalahari überraschend wildreich. Die Tiere ziehen – von Zäunen ungehindert – hin und her, immer dem Regen nach. Inzwischen gibt es eine touristische Infrastruktur. Viele Farmer haben ihre Farmen wieder renaturiert und ein paar sensationelle Bush Camps eingerichtet. Im Kalahari National Park gibt es zwei staatliche Camps.

 

Limpopo

Die nördlichste Provinz trägt ihren nach nach dem Fluss Limpopo, der die Grenze zu Simbabwe markiert. Im Westen grenzt die Provinz an Botswana und im Osten an Mosambik. Limpopo ist relativ dünn besiedelt. Auf einer Fläche von rund 120.000 Quadratkilometern – das entspricht einem Drittel von Deutschland – leben gut fünf Millionen Einwohner. Das Klima ist subtropisch, die Sommer sind heiß und feucht, die Winter mild. Tropische Früchte und Tee werden angebaut. Die wichtigste Straße ist die N1 (Great North Road), die von Johannesburg nach Harare führt. Der gesamte nördliche Krüger Park gehört zu Limpopo – ebenfalls die Waterberge, wo es einige der schönsten Wildreservate Südafrikas gibt. Wer den Norden in seine Rundreise einplant, wird einige der schönsten Wilderness Camps im südlichen Afrika erleben.

 

Eastern Cape

Die Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht nach KwaZulu-Natal. Dazwischen liegen rund 1.000 Kilometer wilde Küste mit zahllosen Stränden, Dörfern und Seebädern. Die „Wild Coast“ gehörte zur Transkei, einem von Südafrika unabhängigen Homeland, das die weiße Regierung für den Stamm der Xhosas geschaffen hatte. Nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 wurde die Transkei aufgelöst und das Gebiet wieder Teil von Südafrika. Dennoch ist auch heute noch ein Unterschied zum Rest des Landes zu spüren. Die Weißen hatten das Gebiet fast völlig verlassen. Industrie und Tourismus sind nur schwach entwickelt und die traditionelle afrikanische Lebensweise verbreiteter als anderswo. So zählt die Wild Coast auch heute noch zu den einsamsten und unentwickeltesten Küstenregionen der Welt. Wild ist die Küste aber auch wegen der Klippen, Felsen und Wasserfälle sowie der tosenden Brandung. Die wenigen Beach Resorts liegen abseits der Touristenstraßen und sind selten besucht.

 

Overberg

Overberg ist ein Distrikt im Western Cape. Der Name bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil Overberg von Kapstadt aus gesehen hinter den Bergen von Hottentots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst angebaut. Die ursprüngliche Vegetation ist der Fynbos, die Biosphäre mit der weltweit höchsten Artenvielfalt. Zu ihrem Schutz sind einige Naturparks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Wale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

 

Richtersveld

Richtersveld ist eine wild zerklüftete Wüstenlandschaft an der Grenze nach Namibia, wo die lebensnotwendige Feuchtigkeit durch die Frühnebel kommt. Kleine Säugetiere, Reptilien und Vögel siedeln hier sowie eine verblüffende Vielfalt von Pflanzen, von denen manche nirgendwo sonst existieren. Vor allem Sukkulenten kommen in einer Vielfalt vor, die den Botanikern Mühe bei der Beschreibung macht. Ab Alexander Bay wird die Strecke auch für Allradwagen unwegsam, aber die Schönheit der Landschaft lohnt die Mühe. Wer das Richtersveld entdecken will, übernachtet am besten in Spingbok.

 

Gardenroute

Obwohl die Garden Route fast auf jeder Südafrika-Rundreise steht, gibt es ein paar abgelegene Winkel, wo man Einsamkeit und Naturstille findet. Als die ersten europäischen Siedler aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den vielseitigen Landstrich zwischen Swellendam und Humansdorp bis heute „Garden Route“ nennt. Malerische Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wechseln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immergrüne Urwälder. Vom nördlichen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Niederschlag pro Jahr abregnet. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regengebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts. 

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