Unsere Länderinfo über Südafrika hilft Ihnen mit dem Alltag in Südafrika zurecht zu kommen. Hier erhalten Sie Tipps zum Essen gehen Trinkgelder Mietwagen uvm.

 

Hauptstadt

Die Regierung Südafrikas hat ihren Sitz in Pretoria. Kapstadt ist das Zuhause des Parlaments und in Bloemfontein findet man das oberste Gericht des Landes. Aus diesem Grund wird oft davon gesprochen, dass Südafrika drei Hauptstädte hat. Pretoria ist jedoch die offizielle Hauptstadt.

 

Konsulate

Der Hauptsitz der Deutschen Botschaft ist in Pretoria (offizielle Vertretung Deutschlands in Südafrika, sowie auch zuständig für das Königreich Lesotho und Swasiland) und ist in dringenden Fällen wie folgt zu erreichen: 
Adresse: Pretoria 201 Florence Ribeiro Avenue, Groenkloof Ext 11, Pretoria 0181
Telefon: +27 12 427 89 00
Telefax: +27 12 427 89 69
Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, 201 Florence Ribeiro Avenue, Groenkloof Ext 11, Pretoria 0181, Südafrika

Weitere Deutsche Konsulate gibt es in den folgenden Städten:
Kapstadt für die Provinzen Northern, Eastern und Western Cape (+27 21 405 30 00)
Durban für die Provinz KwaZulu Natal (+27 31 266 39 20)
Port Elizabeth für die Provinz Ostkap (+27 41 397 47 21)

 

Notruf

Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111
Notruf vom Mobiltelefon: 112
Krankenwagen: 10177
Allgemeine Notruf-Nummer: 107
Nationale Tourismus-Information: 083 123 6789
Automobile Association AA (Pannenhilfe): 0800 010101 
Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

 

Sicherheit

Kriminalität in Südafrika ist leider nicht zu leugnen. Dennoch muss gesagt werden, dass Touristen nicht im Brennpunkt stehen. Am meisten betroffen sind Schwarze in Townships und in den dörflichen Siedlungen auf dem Land. Ferner sind abgelegene Farmen gefährdet. Wir achten bei unserer Routenplanung darauf, dass unsere Kunden nicht durch Gebiete fahren, in denen ein erhöhtes Kriminalitätsrisiko besteht.

Allgemein ist eine Selbstfahrertour unproblematisch und gut zu machen. Sie sollten jeweils in der Unterkunft nachfragen, ob es aktuelle Brennpunkte gibt und man gewisse Straßen mit dem Auto meiden sollte. Zur Sicherheitslage in den Städten gilt das gleiche. 

Unsere vielen Kunden berichten uns laufend in ihren Reiseberichten, dass sie sich sehr sicher auf ihren Reisen fühlen. Dies ermutigt uns, unseren Gästen zu empfehlen, auch weiterhin auf eigene Faust durchs Land zu reisen.

Mit klugem Verhalten kann man viel zur Sicherheit beitragen und das Risiko, überfallen zu werden, gering halten:
– Keinen auffälligen Schmuck tragen
– Nicht zu viel Bargeld oder Schmuck mit sich herum tragen
– Auf Kameras achten
– Nachtfahrten nach Möglichkeit vermeiden
– Das Auto in Städten nach Möglichkeit auf bewachten Parkplätzen parken
– Keine Gegenstände sichtbar im geparkten Auto lassen
- Kontrollieren Sie regelmäßig, ob das Auto wirklich zu ist, wenn Sie dieses über die Fernbedienung geschlossen haben. Es gibt schon mal Kriminelle, die mit Störsendern das Schließen verhindern und sich danach am Wageninneren bedienen.

Lassen Sie sich von der Angst, überfallen zu werden, nicht beherrschen und einschränken.  
Die gefürchtete Gewaltkriminalität wird in erster Linie innerhalb der Verwandtschaft ausgeübt. Ein weiterer Teil der Gewalttaten, ebenfalls beträchtlich, ist politisch oder durch persönliche Rache motiviert. Und noch eins sollte man bedenken: Wenn von den 7 Millionen Johannesburgern 15 überfallen werden, so füllt das die Zeitungen und prägt das Image. Von den 6.999.985 Johannesburgern, die täglich friedlich zur Arbeit gehen und gesund und unbehelligt nach Hause kommen, schreibt niemand etwas.

 

Sprache

Insgesamt gibt es elf offizielle Sprachen in Südafrika und weitaus mehr Dialekte. Mit Englisch kommt man problemlos durch Südafrika. Afrikaans, die Muttersprache der Nachfahren der Buren und der Coloureds ist dem Deutschen recht ähnlich. Auch Deutsch ist relativ weit verbreitet.

 

Religion

Genau wie die multikulturelle, bunte Gesellschaft das Land Südafrika prägt, so findet man dort auch ebenso vielfältige religiöse Konfessionen: Die größte Glaubensgemeinde ist die afrikaanssprachige Nederduits Gereformeerde Kerk (NG Kerk Dutch Reformed Church) mit 2,5 Millionen Mitgliedern, gefolgt von der Anglican Church mit 1,8 Mitgliedern. Als etablierte Kirchen gelten die Römisch-Katholische Kirche, die Evangelisch-Methodische Kirche wie auch die Evangelisch-Lutherische Kirche. Starke Verbreitung und Zulauf über alle Rassenschranken hinweg erfahren die Pfingstler- und Charismatiker Kirche (aufgrund ihrer überbordenden Fröhlichkeit während des Gottesdienstes auch happy clappies genannt). Zudem gehört eine Mehrheit der Christen sogenannten „Unabhängigen Schwarzen Kirchen“ an, die aus dem Wunsch heraus sich von der weißen Dominanz zu befreien entstand. Man findet auch eine jüdische und eine Hindu Gemeinde in Durban, sowie 350 000 Muslime.

 

Essen und Trinken

Eine südafrikanische Küche gibt es ebenso wenig wie eine einheitliche südafrikanische Kultur. Vielmehr gibt es europäische (französische, englische, italienische und deutsche) Einflüsse und entsprechende Restaurants auf höchstem Niveau.
Frühstück in den Lodges ist meist Englisch. Spezialität am Kap ist kapmalaiische Küche, die von den dorthin verschleppten Sklaven im Laufe der Jahrhunderte entwickelt worden ist.
Weiße Südafrikaner afrikaanser Herkunft haben eine Vorliebe für Gerichte, die aus ihrer nomadischen Epoche stammen: Braai, eine Eigenart des Barbecue, Biltong, luftgetrocknetes Fleisch, von dessen Aussehen man sich nicht abschrecken lassen darf, das Ofengericht Bobotie und Potjiekos, einem Eintopf über dem offenen Feuer.
Um Durban herum herrschen indische Currygerichte vor. Verfeinert und ergänzt wird die Küche durch Weine vom Kap, die spielend jeden Vergleich mit europäischen Spitzenweinen aushalten.

 

Klima und Reisezeit

In Südafrika gibt es mehrere Klimazonen. Im Westen herrscht mediterranes Klima mit warmen, trockenen Sommern und feucht-kühlen Wintern vor. Im Osten ist das Klima subtropisch mit feuchtheißen Sommern und trockenen Wintern. Südafrika ist zu jeder Zeit ein lohnendes Reiseziel. Die Monate Mai bis September (Trockenzeit im Osten) sind am besten für Tierbeobachtung. Oktober bis Februar sind beliebte Reisemonate für Europäer, die aus dem Winter in den Sommer fliehen wollen. Eine besonders schöne Reisezeit ist von März bis April, wenn sich die tropischen Gewitter im Osten und die Hitze im Westen verflüchtigt haben.

 

Zeitzone

Südafrika ist zwei Stunden der Greenwich Mean Time voraus, eine Stunde mitteleuropäischer Winterzeit voraus, während der europäischen Sommerzeit zeitgleich. Ganzjährig 7 Stunden der US östlichen Standardzeit voraus.
Da Südafrika zwischen dem 24. und dem 34. Grad südlicher Breite liegt, sind die Jahreszeiten umgekehrt wie in Deutschland. Es liegt jedoch nur etwa 15 Grad weiter östlich, so dass die Tageszeiten während der Sommerzeit gleich sind und im Winter um eine Stunde differieren. So kommt es nicht zum Jet Lag wie bei Reisen nach Amerika, Asien oder Australien.

 

Strom und Wasser

Die elektrische Spannung beträgt 220-230-Volt-Wechselstrom. Geplante Stromausfälle kommen im ganzen Land in unregelmäßigen Abständen vor. Der Strom ist nach mehr oder weniger langer Zeit wieder vorhanden. Die Zeiten sind den Gastgebern normalerweise im Voraus bekannt.
Sie benötigen einen dreipoligen Adapter für die Steckdosen (kann auch in vielen Supermärkten in Südafrika gekauft werden).Der Adapter entspricht nicht dem britischen.

Vor Allem im Südafrikanischen Sommer kommt es in einigen Regionen zu Wasserknappheit und Dürre. Mancherorts hält diese sehr lange, teils über mehrere Jahre an. Zu Dürrezeiten müssen einige Unterkünfte Wasserbeschränkungen einführen. Sollte mal kein Wasser vorhanden sein, ist dies eine Ausnahmesituation und im Laufe des Tages ist wieder Wasser verfügbar. Generell sollte das Wasser jedoch sparsam genutzt werden.

 

Telefonieren

Sowohl das Festnetz als auch das Mobilfunknetz sind in Südafrika hervorragend ausgebaut. Öffentliche Münztelefone (grün) oder Kartentelefone (blau) sind überall in ausreichender Anzahl vorhanden. Telefonkarten sind zu verschiedenen Werten ab 10 Rand bei allen Postämtern und in zahlreichen Schreibwaren- oder Souvenirgeschäften erhältlich. 

Die drei Mobilfunknetze Südafrikas werden von Vodacom, MTN und Cell C betrieben. Sofern Ihr Mobiltelefon mit deutscher SIM-Karte Auslandsroaming zulässt, ist die Nutzung in einem der südafrikanischen Netze problemlos möglich. Die Kosten für Gespräche innerhalb Südafrikas oder nach Deutschland können jedoch je nach Vertrag sehr hoch ausfallen (ab ca. 2 EUR pro Minute). Ratsam ist daher entweder die Anmietung eines Mobiltelefons bei Ankunft an einem der internationalen Flughäfen oder über Ihren Autovermieter, oder der Kauf einer lokalen SIM-Karte. Diese werden von allen drei Netzbetreibern für die Nutzung in Ihrem Mobiltelefon zum Preis ab 10 Rand angeboten. Lassen Sie die Karte am besten direkt vom Verkäufer aktivieren und mit einem ausreichenden Guthaben (airtime) aufladen. Ebenso sollten Sie sich diese für roaming freischalten lassen wenn Ihre Route Sie durch Swaziland führt, damit Sie auch dort telefonieren können.
Gespräche nach Deutschland sind bereits ab 7 Rand pro Minute möglich. Es gibt verschiedene Pakete die auch Internetoptionen beinhalten.

 

Landesspezifisches

Golf
In Südafrika ist Golfen Volkssport. Die besten Plätze des Landes brauchen keinen Vergleich mit den ersten der Welt zu scheuen. Klima, Natur und die Weite des Landes machen Südafrika zu einer ausgezeichneten Golfdestination.

 

Ein- und Ausreise

 

Anreise

Verschiedene Fluggesellschaften fliegen Johannesburg, Südafrikas Flugdrehscheibe, an. South African Airlines und Lufthansa bieten Direktflüge an. Billiger sind oft Umsteigeverbindungen mit British Airlines, Air France, KLM, Iberia oder Emirates. Umfulana ist an keine Fluggesellschaft gebunden, sondern bietet die jeweils günstigsten bzw. kürzesten Verbindungen an.

 

Reisedokumente und Formalitäten

Für das Ausstellen einer Einreisegenehmigung müssen bei Einreise die folgenden Dokumente vorgelegt werden können:
-einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens dreißig (30) Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus und mindestens einer (1) freien Seite für Sichtvermerke;
-Unterlagen, die den Zweck und Dauer des Aufenthalts bestätigen, wenn zutreffend;
-Nachweis über ein gültiges Rückflugticket oder Zahlung einer Barhinterlegung (oder beides), die nach der endgültigen Ausreise des ausländischen Staatsbürgers oder nach der Ausstellung einer Daueraufenthaltsgenehmigung für den ausländischen Staatsbürger zurückgezahlt wird;
-einen Gelbfieber-Impfschein, falls der ausländische Staatsbürger aus einem Gelbfiebergebiet in die Republik Südafrika einreist; dieser Impfschein ist nicht erforderlich, wenn der ausländische Staatsbürger in direktem Transit durch ein solches Gebiet gereist ist.

Ein vorläufiger deutscher Reisepass mit Lichtbild wird für die Einreise in die Republik Südafrika anerkannt. Dieses Dokument muss ebenso eine Gültigkeit von mindestens dreißig (30) Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus und mindestens eine (1) freie Seite für Sichtvermerke haben.

Die in Notfällen von der Bundespolizei in Deutschland bei der Ausreise ausgestellten "Reiseausweise" sind nicht für eine Einreise nach Südafrika gültig, da sie kein Lichtbild enthalten und auch nur für eine Gültigkeitsdauer von bis zu 30 Tagen ausgestellt werden.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten "Reiseausweisen für Flüchtlinge (gem. Abkommen vom 28.07.1951)", Inhaber von deutschen "Reiseausweisen für Flüchtlinge (gemäß Abkommen vom 15.10.1946)", Inhaber von "Reiseausweisen für Staatenlose", sowie Inhaber von "Reisedokumenten" unterliegen der Visumspflicht für Südafrika.

Bitte beachten: Bei Einreise nach Swasiland (auch nur bei Durchreise) muss der Reisepass am Tag der Einreise noch 6 Monate gültig sein!
Bei Einreise nach Lesotho muss der Reisepass noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein!

Die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes und der Südafrikanischen Botschaft:
www.auswaertiges-amt.de
www.suedafrika.org 
www.southafrica.ch

www.swasiland.de

Reisen mit Minderjährigen
Ein deutsches Kind benötigt entweder einen Kinderausweis oder Kinderpass mit Lichtbild für die Einreise in die Republik Südafrika. Dieses Dokument muss ebenso eine Gültigkeit von mindestens dreißig (30) Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus und mindestens eine (1) freie Seite für Sichtvermerke haben. 
Achtung, das Dokument darf nicht verlängert sein. Bitte lassen Sie sich bei verlängerten Dokumenten unbedingt ein ganz Neues ausstellen. Ansonsten wird Ihnen die Airline den Check In verweigern!

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine Geburtsurkunde im Original vorweisen. Das Mitführen von internationalen Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigten englischen Übersetzungen wird, um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, empfohlen. (Kopien werden nicht akzeptiert)
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs (www.dha.gov.za) bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

(Quelle: Auswärtiges Amt www.auswaertiges-amt.de)


Kinderreisepässe, die nach Ablauf der ursprünglichen Gültigkeitsdauer manuell verlängert wurden, berechtigen nicht mehr zur Einreise nach Südafrika! Bei kurzfristig anstehenden Abreisen ist daher ein neuer, vorläufiger Reisepass für das Kind zu beantragen.

 

Visum

Deutsche Staatsbürger sind für einen Zeitraum von neunzig (90) Tagen von der südafrikanischen Visumpflicht befreit. Eine Besuchergenehmigung (sog. visitor’s permit) für einen Zeitraum, der drei (3) Monate nicht überschreitet, und für einen bestimmten Aufenthaltszweck z.B. Urlaub (s. Hinweis unten für andere Aufenthaltszwecke) kann deutschen Staatsbürgern demzufolge bei der Einreise in die Republik Südafrika, z.B. an einem internationalen Flughafen, ausgestellt werden, vorausgesetzt er kann dem Einreisebeamten die oben genannten Dokumente vorlegen.

 

Zoll

Einfuhr: Zollfrei sind alle Güter für den "persönlichen Gebrauch". Erwachsene dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 200 Zigaretten und 50 Zigarren einführen.

Ausfuhr: Verboten ist der Export von Waren, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen wie zum Beispiel Elfenbein, bestimmte Tierarten und Pflanzen. Für echte Antiquitäten benötigen Sie zudem eine Ausfuhrgenehmigung. Ausgeführt werden dürfen Geschenke bis zu einem Wert von 200 Euro.

 

Autofahren

 

(Internationaler) Führerschein

Das Mindestalter für die Anmietung eines Fahrzeuges in Südafrika liegt bei 18 Jahren. Der Fahrer muss seit mindestens einem Jahr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Ebenso ist ein internationaler Führerschein erforderlich, welchen Sie bei Ihrer Führerscheinstelle beantragen können. Avis verlangt diesen bei der Fahrzeug Übernahme nicht, in einer Polizeikontrolle kann er jedoch verlangt werden.

 

Verhalten im Straßenverkehr

Die Umstellung auf den Linksverkehr ist in der Regel kein Problem. Der Verkehr ist diszipliniert und außerhalb der Großstädte spärlich. Die Straßen sind gut ausgebaut, allerdings gibt es auf manchen Strecken viele Schlaglöcher.

Eine Besonderheit ist das Verhalten an Kreuzungen, an denen alle Straßen ein Stop-Schild bzw. -zeichen haben. Hier gilt nicht rechts vor links, sondern wer zuerst an seinem Stop-Zeichen ist, darf dann auch als erste los fahren. Man stoppt aber trotzdem kurz. 

Blinkt eine Ampel rot, gilt die gleiche Regelung wie bei einer Stop-Kreuzung!

 

Geschwindigkeitsbegrenzung

Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ist 120 km/h, auf Landstraßen in der Regel 100 km/h und in geschlossenen Ortschaften 60 km/h.

 

Verkehrskontrollen

Nicht alle Verkehrskontrollen in Südafrika werden korrekt und offiziell durchgeführt und gerade zur Hauptsaison kann es vermehrt vorkommen, dass Sie von der Polizei wegen angeblicher Delikte wie z.B. wegen zu schnellem Fahren, angehalten werden. In den meisten Fällen werden Sie zu Unrecht angehalten – meist im Raum Johannesburg und auf dem Weg Richtung Krüger Nationalpark. Folgende Verhaltensregeln sollten Sie dabei beachten:

1. Die Polizei darf Ihren Reisepass und Führerschein verlangen und sich nach Ihrer Reiseroute erkunden.
2. • Die Übergabe von Bargeld an Verkehrspolizisten oder andere Offizielle an Ort und Stelle einer Verkehrskontrolle ist strikt verboten. Die Polizei muss Ihnen einen offiziellen Strafzettel („Ticket“) ausstellen, der dann an AVIS geschickt werden soll. Avis wird Ihnen den Betrag später in Rechnung stellen. Berechtigte Strafen sollten ausschließlich bei der nächstgelegenen Polizeistation oder dem nächstgelegenen Amtsgericht („magistrate’s court“) gegen Ausstellung einer Quittung bezahlt werden.
3. Der Officer darf nicht darauf bestehen, Sie zur nächsten Polizei Station zu begleiten, um das Ticket dort zu zahlen. 
4. In unklaren Situationen notieren Sie bitte das Autokennzeichen und fragen Sie nach Namen und Rang des Beamten. 
5. Insbesondere auf den Straßen in Richtung Krüger Nationalpark werden leider immer wieder Fälle registriert, in denen Polizisten auf Barzahlung einer Strafe vor Ort bestehen. Als Hilfestellung sowie zur Vorbeugung weiterer Fälle wird vor Ort eine von Kruger Lowveld Tourism erstellte Visitenkarte mit den obenstehenden Hinweisen sowie zwei Polizei-Rufnummern verteilt, die wir Ihnen auch noch mal gedruckt mit den Unterlagen zur Verfügung stellen.

Bei Vorfällen solcher Art können Sie die Daten an den Manager Ihrer nächsten Unterkunft oder die Kollegen in unserem südafrikanischen Büro weitergeben. Diese werden es dann an die südafrikanische Polizei weiterleiten, die diese Korruption nicht unterstützt.

Damit es zu solchen Vorfällen gar nicht erst kommt, sollten Sie beachten, dass Sie sich stets an das ausgeschilderte Tempolimit und die allgemeinen Verkehrsregeln halten.

 

Tanken

Das Netz der Tankstellen ist dicht geknüpft. Benzin ist preiswerter als in Deutschland. die Öffnungszeiten sind meistens von 07:00 bis 18:00 Uhr. Die großen Ketten wie BP oder Shell haben einen 24-Stunden-Service. Meistens werden Sie nicht selber tanken, sondern Sie teilen dem Tankwart mit, wie viel Sie tanken möchten.

 

Maut

Einige der Autobahnen sind mautpflichtig, dies wird durch ein "T" in gelbem Kreis auf Straßenschildern angekündigt. Diese Gebühren können nur in bar bezahlt werden, da ausländische Kreditkarten nicht akzeptiert werden (Kosten zwischen 5 ZAR und 70 ZAR je nach Streckenabschnitt).

Hier finden Sie Informationen zu den Streckenabschnitten und Gebühren:
http://www.aa.co.za/on-the-road/calculator-tools/toll-fees.html

Rund um Johannesburg und Pretoria ist auf den Autobahnen ein elektronisches Mautsystem (E-Toll) aktiv. Die Mietwagen von AVIS sind mit E-Tag (ähnlich Toll Collect für Lkw in Deutschland) ausgestattet. Die Abrechnung der anfallenden Mautgebühren erfolgt von AVIS über Ihre Kreditkarte. Die Gebühren sind überschaubar, für die Fahrt vom Flughafen Johannesburg nach Pretoria fallen beispielsweise ca. Euro 2,- an.
In anderen Provinzen wird weiterhin an den Mautstellen mit Bargeld bezahlt.

 

Navigationsgeräte

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Navigationssystem zu bekommen. In den meisten Fällen buchen wir das Navi bereits kostengünstig bei der Mietwagenfirma dazu. (Dieses ist im Mietpreis enthalten, wenn der Tarif die Bezeichnung „GPS“ enthält.)

Achtung: Auch wenn es bequem ist, sich auf so ein Gerät zu verlassen, sollten Sie immer Karten dabei habe. Es ist schon vorgekommen, dass Kunden per Navi quer durch ein Township gelotst wurden oder auf einen großen Umweg, da die kürzere Strecke noch nicht in den Karten verzeichnet waren. Nehmen Sie das Gerät also nur als Hilfestellung, aber nicht als alleinigen Routenplaner für Ihre Reise!

 

Geldangelegenheiten

 

Währung

Die Währung in Südafrika ist der Rand. 1 Rand entsprechen 100 Cents. Geldscheine gibt es zu 200, 100, 50, 20 und 10 Rand. Münzen zu R1, 50 c, 20 c, 10 c, 5 c, 2 c und 1 c. Umtauschkurse erfahren Sie in den Banken und in der Tagespresse.

 

Geldautomaten

Die Banken unterhalten ein dichtes Netz. Die einfachste Möglichkeit, sich im Land mit Bargeld zu versorgen, geht über die Maestro (früher EC-) Karte, mit der man an allen Bankautomaten mit dem Maestro Zeichen Geld abheben kann. Einige Banken (z. B. Postbank) haben auf das V-Pay-Verfahren umgestellt - mit diesen Karten können Sie außerhalb Europas ohne Rücksprache kein Bargeld abheben! Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrer Bank in Verbindung.

Bankautomaten sollte man freitags und am Monatsanfang meiden. Sie sind leer oder haben Schlangen bis zu 100m.

Bitte lassen Sie sich auch von "netten Helfern" nicht bei der Geldabhebung helfen, diese können zu organisierten Banden gehören, welche die Daten Ihrer Karte kopieren, auch wenn Sie die Karte nicht aus der Hand geben und den PIN verdeckt eingeben.

 

Zahlungsmittel

Bargeld und Reiseschecks können nur in Banken und in offiziellen Wechselstuben gegen Gebühren eingetauscht werden, jedoch nicht als Zahlungsmittel verwendet werden. Somit sind Sie an die Öffnungszeiten der Banken gebunden (die meist ab Freitag Mittag geschlossen sind). In Touristenzentren (Kapstadt, Knysna) gibt es Wechselstuben, die auch am Wochenende geöffnet sind, jedoch im ganzen Land sind es sehr wenige Stellen.

In den meisten Unterkünften, Restaurants, Geschäften und großen Supermärkten können Sie auch mit Kreditkarte bezahlen. An den Tankstellen ist inzwischen oft das Zahlen mit Kreditkarte möglich, Sie sollten sich darauf jedoch nicht verlassen und auch Bargeld dabei haben.

 

Gesundheit

 

Medizinische Versorgung vor Ort

Die medizinische Versorgung in privaten Krankenhäusern entspricht europäischem Niveau. Ärzte sind im Telefonbuch unter „medical practitioners“ aufgeführt. 
Sprechen Sie im Notfall Ihre Gastgeber an, die die Ärzte vor Ort kennen.

 

Apotheken

Apotheken sind in Südafrika zugleich Drogerien und heißen „pharmacy“.

 

Impfungen

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. 
Außerdem wird Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Tetanus, Diphtherie und Polio empfohlen.

Bitte besprechen Sie das Thema "Impfungen/Prophylaxe" mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut. Informationen auch unter www.fit-for-travel.de oder www.gesundes-reisen.de

 

Malaria

Bis auf das Lowveld um den Krüger Park, Teile der Provinz Limpopo und der äußerste Nordosten Kwa Zulu Natals ist Südafrika malariafrei. Die größte Infektionsgefahr ist in der feuchten Zeit zwischen November und März. Ansonsten besteht die beste Malariaprophylaxe aus langärmligen Hemden und langen Hosen in der Dämmerung. Die von uns genutzten Unterkünfte im gefährdeten Gebiet sind alle mit Moskitonetzen über den Betten ausgerüstet.

Bitte lassen Sie sich zum Thema "Malaria" von Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut beraten. Informationen auch unter www.fit-for-travel.de oder www.gesundes-reisen.de.  


 

 

Landesspezifisches

HIV / Aids
Südafrika ist das Land mit der höchsten Aidsdichte der Welt und mittlerweile haben mehr als 10 % der Gesamtbevölkerung diese Immunschwächekrankheit. Der HIV-Virus wird hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr mit infizierten Sexualpartnern übertragen. Kondome erhalten Sie in Südafrika - wie auch Europa - in Apotheken, Drogerien und Supermärkten.
Die Infizierung kann aber auch über eine Bluttransfusion oder die Benutzung von verunreinigten Spritzen erfolgen. In Südafrika werden Blutkonserven vor der Verwendung routinemäßig kontrolliert, so dass eine Infizierung durch eine Bluttransfusion relativ unwahrscheinlich ist. Achten Sie aber stets auf die Verwendung von sterilen (eingeschweißten) Injektionsnadeln.

 

Insekten

Wenn Sie auf Safaris etc. zu Fuß in hohem Gras unterwegs sind, empfehlen wir einen Zeckenschutz aufzutragen. Es gibt in Südafrika das sog. Tick Bite Fever, das von Zecken übertragen wird. Kurz nach dem Biss macht sich die Krankheit durch Fieber und Müdigkeit bemerkbar. Bitte suchen Sie dann umgehend einen Arzt auf, wenn diese Symptome kommen. Die Krankheit kann mit Antibiotikum sehr schnell wieder geheilt werden.

 

Trinkwasser

Das südafrikanische Wasser hat normalerweise Trinkwasserqualität. In Gegenden mit Wasserknappheit und damit abgestandenem Wasser wird vor Ort darauf hingewiesen, wenn Sie auch zum Zähne putzen Flaschenwasser nutzen sollten.

 

Vorbereitung

 

Gepäck

An Südafrikas Flughäfen wird seit Februar 2015 die Einhaltung der Handgepäckbestimmungen verstärkt kontrolliert. Entsprechend einer Vereinbarung zwischen den Fluggesellschaften, Südafrikas Luftfahrtbehörde SACAA und der Flughafengesellschaft ACSA gelten ab sofort folgende Bestimmungen für alle Inlandsflüge:

Economy Class: Ein (1) Stück Handgepäck bis max. 7 kg plus eine (1) dünne Laptoptasche
Business Class: Zwei (2) Stücke Handgepäck bis je max. 7 kg plus eine (1) dünne Laptoptasche

Das maximal zulässige Maß für Handgepäck liegt bei 56 cm x 36 cm x 23 cm (Gesamtlänge max. 115 cm). Eine Laptoptasche muss in Größe und Dicke einer speziell für ein Laptop und Ladegerät vorgesehenen Tasche entsprechen.

 

Kleidung

Kleidung in Südafrika ist auch in gehobenen Lodges leger. Zu jeder Jahreszeit muss man auf Kälte und Hitze eingestellt sein. Vor allem nachts wird es kühl. Wer frühmorgens zu einer Wildpirsch im offenen Jeep will, sollte sich warm anziehen. Kopfbedeckung als Sonnenschutz ist unbedingt empfehlenswert.

 

Reiseapotheke

Denken Sie daran, eine Reiseapotheke mitzunehmen, damit sie für leichtere Erkrankungen und kleinere Notfälle gerüstet sind.

Folgendes sollten Sie auf Reisen immer dabei haben: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Je nach Reiseland und Reiseziel können weitere Medikamente (z.B. zur Malariavorsorge) oder Hilfsmittel (z.B. Spritzen) sinnvoll sein.

Nicht vergessen: Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen!

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

 

Verhaltenshinweise

 

Alkohol und Zigaretten

Alkoholische Getränke dürfen nur in lizensierten Restaurants oder Bottle Stores ausgegeben werden.

Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und Restaurants untersagt. Manche Restaurants haben Raucherecken oder erlauben das Rauchen in Bars.

 

Einkaufen

Johannesburg, Kapstadt und Durban haben die besten Einkaufsmöglichkeiten auf dem afrikanischen Kontinent. In den letzten Jahren schießen überall Malls nach amerikanischem Vorbild aus dem Boden.
Kunsthandwerk kauft man am günstigsten auf Straßenmärkten. Handeln wird hier erwartet.

 

Trinkgeld

Service ist im Allgemeinen in den Preisen inbegriffen. Es ist üblich in Restaurants 10% Trinkgeld zu geben.
An Tankstellen gibt man ca. 3 ZAR wenn die Scheibe geputzt wird, zusätzlich noch 2 ZAR wenn auch Öl- und Wasserstand geprüft werden.
In Gästehäusern sind ca. 30 ZAR pro Person bei 2 Übernachtungen angemessen. In privaten Lodges, z.B. im Krüger Park, sind 200 -  400 ZAR pro Person und Tag ein guter Wert, die Hälfte für Ihren Ranger/Guide und die andere Hälfte für den Staff. Oft gibt es Sammelboxen an der Rezeption. Das Personal, besonders die Guides haben ein sehr niedriges Grundgehalt und sind dementsprechend auf Trinkgelder angewiesen.

 

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